Geschichte

Aufgrund der Vorarbeit der Enquete-Kommission-Psychiatrie des Deutschen Bundestages hatte dieser 1975 beschlossen, die großen Landesnervenkliniken weitestgehend aufzulösen. Stattdessen sollten im Zuge des Bettenabbaus der großen zentralen Kliniken und Anstalten viele kleinere Fachkliniken, Tageskliniken und komplementäre Einrichtungen dezentral entstehen.

Ziel war, die möglichst wohnortnahe Versorgung seelischer Kranker zu erreichen und dem Kranken nur die Behandlung und Unterstützung zukommen zu lassen, die er benötigt. Die Selbstständigkeit seelisch kranker Menschen soll weitestgehend unterstützt und gefördert werden.

In diesem Kontext entstand die Tagesklinik Worms, die 1997 eröffnet wurde. Die Tagesklinik versorgt Menschen mit seelischer Erkrankung wohnortnah im Gebiet der Stadt Worms und in deren Umland.

Im Jahr 2008 wurde die psychiatrische Institutsambulanz eröffnet. Sie soll insbesondere schwer und chronisch psychisch kranken Menschen die Möglichkeit bieten, ausreichende multiprofessionelle Komplexbehandlung im ambulanten Rahmen zu finden. Heute sind psychiatrische Institutsambulanzen als tragende Säulen einer integrierten ambulant-(teil-)stationären Vernetzung aus der psychiatrisch-psychotherapeutischen Landschaft nicht mehr wegzudenken.

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